Wohnmobil-Urlaub

Unterwegs und trotzdem zu Hause

Morgens die Tür aufschieben, und der See liegt direkt vor dir. Bleiben, wo es schön ist, und weiterfahren, wenn es dich weiterzieht. Kein Kofferpacken zwischen den Etappen, kein Check-out um zehn Uhr, und der Kaffee schmeckt aus der eigenen Kanne.

Damit der Kopf frei bleibt für das Schöne, helfen wir bei den lästigen Fragen vor der Abfahrt. Den Anfang macht die Maut auf dem Weg in den Süden.

Gut vorbereitet losfahren

Für viele liegen die schönsten Ziele im Süden: die Seen in Oberitalien, die Dolomiten, die Provence oder die Côte d'Azur. Auf dem Weg dorthin geht es fast immer durch Österreich oder die Schweiz, und spätestens an der Grenze stellt sich die Frage: Was brauche ich eigentlich, um hier fahren zu dürfen?

Bei der Maut ist ein Wohnmobil nämlich kein gewöhnliches Auto. Mal entscheidet das Gewicht, mal die Höhe, mal die Zahl der Achsen. Ein auf 3,5 t abgelastetes Wohnmobil kann in Österreich trotzdem eine GO-Box brauchen. In der Schweiz zahlst du über 3,5 t pro Tag statt einmal für die Vignette, und in Frankreich landest du ab 3 m Höhe in einer teureren Klasse. Wer das vorher weiß, spart sich Ärger an der Mautstelle und teure Nachzahlungen.

Rechnen statt raten

  1. Fahrzeugschein bereitlegenDu brauchst die zulässige Gesamtmasse (Feld F.1 und F.2), die Höhe und die Zahl der Achsen.
  2. Route eintragenWähle die Länder, durch die du fährst, und trage die Kilometer auf der Autobahn ein.
  3. Ergebnis ansehenDu siehst, ob du Vignette, GO-Box oder Mautklasse brauchst und was die Fahrt ungefähr kostet.

Zum Maut-Rechner

Maut nach Ländern

AÖsterreich

Vignette bis 3,5 t technisch zulässiger Gesamtmasse, darüber GO-Maut mit GO-Box.

CHSchweiz

Vignette bis 3,5 t, darüber Schwerverkehrsabgabe pro Tag.

FFrankreich

Streckenmaut, Klasse nach Höhe, Gewicht und Achsen.

IItalien

Streckenmaut, Klasse nach Achsen und Höhe an der Vorderachse.